Grindelhof 59 | 20146 Hamburg
Telefon: +49 - (0)40 - 419 101 55
Mo - Fr: 9.30 - 12.30 Uhr
E-Mail: info@salonamgrindel.de

Aktuelles

Shana Tova!

Wir wünschen ein gesundes neues Jahr!

Im Oktober stehen die hohen jüdischen Feiertage an, und viele Hamburger werden überdies um diese Zeit in die Herbstferien fahren. Daher werden erst zum Monatsende zwei Veranstaltungen in unserer Reihe zu Flucht und Exil stattfinden.Wir freuen uns sehr auf Norman Manea, der uns aus New York besucht. Bereits am Folgeabend werden wir mit Thomas Meyer und Miriam Rürup über Hannah Arendts berühmten und immer noch relevanten Essay Wir Flüchtlinge” sprechen. Wir wünschen allen, die Rosch Haschana feiern ein süßes, glückliches und friedliches neues Jahr. Auch zu Jom Kippur und den anschließenden Tagen von Sukkot und Simchat Tora begleiten Sie unsere allerbesten Wünsche. Seien Sie gesund!

Denken Sie dran: Sowohl für unsere Veranstaltungen als im Jüdischen Salon, als auch für Ihren vorherigen oder anschließenden Besuch im Café Leonar empfiehlt sich eine Reservierung.

Übrigens: Fotos und aktuelle Hinweise veröffentlichen wir auf unserer facebook-Seite.

 

Programm: Was demnächst läuft

Di, 25. Okt 2016
Lesung und Gespräch mit Norman Manea

Seit dreißig Jahren lebt Norman Manea im Exil. Der Autor aus Rumänien ist ein großer Zeitzeuge von faschistischer und kommunistischer Diktatur. Die Widersprüche eines Lebens zwischen Ost und West und die Frage nach der jüdischen Identität hat er nicht nur in seinem literarischen Werk behandelt, er hat sie auch fortlaufend essayistisch kommentiert. Am Beispiel seiner eigenen Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Werken anderer Autoren beschreibt er den Zusammenhang von Exil, Sprache und Schreiben.

Mi, 26. Okt 2016
Gespräch mit mit Thomas Meyer und Miriam Rürup

Hannah Arendts 1943 in New York erstmals erschienener paradigmatischer Text „We Refugees“ („Wir Flüchtlinge“) markiert den Beginn ihrer lebenslangen Beschäftigung mit Fragen zu Menschenrechten und dem Status  von Flüchtlingen. Der provokative und innovative Essay der politischen Theoretikerin soll anlässlich seiner Neuausgabe den Ausgangspunkt eines Gespräches geben, das Arendts Werk auch auf seine Aktualität hin prüfen möchte.

Was kürzlich lief

Mo, 12. Sep 2016
Lesung und Gespräch mit mit Sacha Batthyany

Wenige Wochen vor Kriegsende gibt Gräfin Margit Thyssen-Batthyány im österreichischen Rechnitz ein rauschendes Fest. Gegen Mitternacht verlassen die Gäste das Schloss und erschießen 180 Juden, die am Bahnhof auf den Weitertransport warten.Was genau in dieser Nacht geschah, ist bis heute unklar. Sacha Batthyany beginnt, nach Antworten zu suchen.  Dabei entdeckt er ein Geheimnis, das seinen Blick auf seine Familie und sich selbst verändert.

Do, 1. Sep 2016
Lesung und Gespräch mit Christoph Gutknecht

Die deutsche Sprache, wäre ein gutes Stück ärmer, wenn sie sich nicht den oft herzerfrischend treffenden und humorvollen Überresten des Jiddischen bedienen würde. Schlamassel, Pustekuchen, Saure-Gurken- Zeit, Hals-und Beinbruch, Macke, alle diese Begriffe und Wendungen hielten Einzug in den deutschen Sprachgebrauch und haben ihn bereichert. Christoph Gutknecht hat die Geschichten vieler eingedeutschter jiddischer Begriffe gesammelt und wird sie uns vorstellen.

Subscribe to Front page feed