Grindelhof 59 | 20146 Hamburg
Telefon: +49 - (0)40 - 419 101 55
Mo - Fr: 9.30 - 12.30 Uhr
E-Mail: info@salonamgrindel.de

Aktuelles

Wir wünschen ein gesundes und friedliches Jahr 2017!

Unser Programm zum Jahresauftakt:

Im Januar widmen sich Susanne Gottlob, Karl-Josef Pazzini und Farhad Showghi dem Thema Flucht aus psychoanalytischer und poetischer Perspektive. Mit Berliner Kunstsammlerinnen und Mäzeninnen stellt Anna-Carolin Augustin ein bislang unbekanntes Kapitel der deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte vor. Vom Leben und der Literatur Berditschews, der einst jüdischsten Stadt Russlands, berichtet Brigitte van Kann, begleitet von einer Lesung literarischer Texte durch Wolf-Dietrich Sprenger. Erdmut Wizisla und Corinna Harfouch sprechen und lesen über Begegnungen mit Walter Benjamin.

Denken Sie dran: Sowohl für unsere Veranstaltungen als im Jüdischen Salon, als auch für Ihren vorherigen oder anschließenden Besuch im Café Leonar empfiehlt sich eine Reservierung.

Übrigens: Fotos und aktuelle Hinweise veröffentlichen wir auf unserer facebook-Seite.

 

Programm: Was demnächst läuft

Do, 26. Jan 2017
Lesung und Gespräch mit Erdmut Wizisla und Corinna Harfouch
Chris Korner/DLA-Marbach

Walter Benjamin (1892 – 1940) gilt als einer der herausragenden Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Als Philosoph, Kulturkritiker und Übersetzer war er mit vielen Geistesgrößen seiner Zeit befreundet, darunter Theodor W. Adorno, Gershom Scholem, Bertolt Brecht oder Hannah Arendt. Dreiunddreißig dieser ZeitgenossInnen lässt Erdmut Wizisla in seinem Buch Begegnungen mit Benjamin in Briefen, Berichten und Tagebuchaufzeichnungen über Walter Benjamin zu Wort kommen. Corinna Harfouch wird ausgewählte Texte aus dem Buch vortragen.

Was kürzlich lief

Do, 19. Jan 2017
Eine literarische Spurensuche mit Brigitte van Kann und Wolf-Dietrich Sprenger

Als bedeutender Handelsplatz und jüdischste Stadt Russlands wurde Berditschew im 19. Jahrhundert zum Inkubator der jiddischen Literatur. Heute ist Berditschew eine ukrainische Provinzstadt auf der Suche nach ihrem vielstimmigen Erbe. Vortrag mit Bildprojektion von Brigitte van Kann, begleitet von einer Lesung literarischer Texte durch Wolf-Dietrich Sprenger.

Do, 12. Jan 2017
Vortrag und Gespräch mit Anna-Carolin Augustin

Ob Gemälde van Goghs, japanische Farbholzschnitte oder Volkskunst- Objekte: Eine wachsende Zahl von Frauen legte um 1900 in Berlin Kunstsammlungen an oder förderte Kunstschaffende und Kunststile – und nahm so aktiv am Kulturleben teil. Trotzdem ist ihre Teilhabe an der kulturellen Entwicklung heute nahezu unbekannt. Anna-Carolin Augustin hat dieses Phänomen des Sammelns und Förderns bildender Kunst durch Frauen – begrifflich als Kunstmatronage gefasst – erstmals umfassend aufgearbeitet.

Subscribe to Front page feed