Im Café Leonar | Grindelhof 59 | 20146 Hamburg
Telefon: +49 - (0)176 21 99 82 72
E-Mail: info@salonamgrindel.de

Programm 2020

BuchvorstellungGespräch
Mi, 25. Mär 2020
mit dem Autor Benjamin Balint

Bücher über Jerusalem gibt es viele. Dieses Buch erzählt von den Büchern in Jerusalem. Begleitet von Frédéric Brenners eindrucksvollen Fotografien erkunden Merav Mack und Benjamin Balint in Jerusalem: City of the Book die großen und kleinen, sichtbaren und verborgenen, zugänglichen und unzugänglichen Bibliotheken der Heiligen Stadt. Sie erzählen die Geschichte des Ortes, an dem einige der beständigsten Ideen der Welt in Worte gefasst wurden. Nie zuvor wurden Jerusalems weltberühmte Autoren quer durch die Religionen in einer einzigen Erzählung miteinander verwoben.

Gespräch
Do, 19. Mär 2020
Ein Abend über die Philosophin Ágnes Heller mit Thomas Meyer und Astrid Deuber-Mankowsky

Die 1929 in Budapest geborene und 2019 bei einem Badeunfall im Plattensee verstorbene jüdische Philosophin Ágnes Heller war zweifellos eine der großen Denkerinnen unserer Zeit. Die Überlebende des Holocaust studierte bei Georg Lukács und emigrierte 1977 nach Melbourne. 1986 übernahm sie den Lehrstuhl von Hannah Arendt an der NewYorker New School for Social Research. Bis kurz vor ihrem Tod pendelte sie zwischen New York und Budapest.

BuchvorstellungGespräch
Mi, 11. Mär 2020
mit Uwe von Seltmann
Uwe von Seltmann - Es brennt - Mordechai Gebirtig

Wenn die Geschichte anders verlaufen und nicht Millionen Juden mitsamt ihrer Kultur vernichtet worden wären, so der italienische Künstler Rudi Assuntino, wäre der jiddische Dichter Mordechai Gebirtig heute so populär wie die Gershwin-Brüder. Gebirtig, auch der »Vater des jiddischen Liedes« genannt, wurde 1942 im Krakauer Ghetto von Nationalsozialisten ermordet. Doch rund 170 seiner Gedichte und Lieder haben die Schoah überlebt.