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Die Shoah in Griechenland und Deutschlands Haltung zu griechischen Entschädigungsforderungen

Veranstaltung der IKW e.V., des Arbeitskreis Distomo, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, des IGDJ, Hamburger Griechen, der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und des Auschwitz-Komitee in der BRD e.V.

Donnerstag, 26. September 2019 - 19:00
Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg (U-Bahn Messehallen)

Veranstaltung mit der Historikerin Rena Molho (Saloniki) - Vortrag auf griechisch mit deutscher Übersetzung

Während der Besatzung Griechenlands von 1941–1944 ermordeten die Deutschen fast 90% der jüdischen Bevölkerung des Landes. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Landes im Oktober 1944 spricht die griechische Historikerin Rena Molho über die Shoah in Griechenland sowie über die Situation der überlebenden Juden und Jüdinnen nach der Befreiung. Diese Fakten sind in Deutschland ebenso wenig bekannt wie das gesamte Ausmaß der deutschen Massenverbrechen und deren Folgen in Griechenland.

Die Rechtsanwältin Gabriele Heinecke vom Arbeitskreis Distomo berichtet über die Verweigerung der Bundesregierung, eine angemessene Entschädigung für die deutschen Verbrechen in Griechenland zu leisten. So verwehrt die Bundesregierung die Rückzahlung des erpressten Lösegelds für jüdische Zwangsarbeiter in Saloniki und verweigert insgesamt eine Entschädigung für die nicht jüdischen Opfer der Besatzungsverbrechen.

Gemeinsame Veranstaltung der IKW e.V. (Internationale Kommunikationswerkstatt), des Arbeitskreis Distomo, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, des IGDJ (Institut für die Geschichte der deutschen Juden), Hamburger Griechen, der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und des Auschwitz-Komitee in der BRD e.V.. Die Veranstaltung wird gefördert durch die Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg.