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Aktuelles

Programm: Was demnächst läuft

Vortrag
Mi, 16. Okt 2019
In Kooperation mit: 
Arie-Goral-Gesellschaft

Der Schriftsteller, Maler und Journalist Arie Goral ist in Hamburg aufgewachsen und seit seiner Jugend eng mit der jüdischen Geschichte Hamburgs und speziell mit dem ehemaligen jüdischen Grindelviertel verbunden. Er erlebte unmittelbar den sogenannten Judenboykott am 01.04.1933 und musste danach aus Deutschland fliehen.

BuchvorstellungFilm
Di, 22. Okt 2019
Mit dem Autor Hanns Zischler

Franz Kafka war ein leidenschaftlicher Kinogänger. Hanns Zischler, bekannt für seine Lust, in unbekanntes Terrain vorzudringen, ging über Jahrzehnte anhand der Texte Kafkas der Frage nach, welche Kinos Kafka besuchte, welche Filme, Szenen und Schauspieler ihn nachhaltig beschäftigten. Niemand hatte je zuvor darüber nachgedacht, dass der Intellektuelle Kafka den zu seiner Zeit so gering geschätzten »Kintop« so sehr liebte. Zischler sammelte Fotos, Programmzettel, Plakate und stöberte in Archiven nach den längst vergessenen Filmrollen.

Konzert
Di, 29. Okt 2019
Poetische Begegnungen zwischen Moskau und Detroit in Berlin

Konzert von Daniel Kahn, Vanya Zhuk und Yeva Lapsker

Der aus Detroit stammende und seit vielen Jahren auch in Berlin beheimatete Daniel Kahn wird international für seine Mischung aus Klezmer, Punk, Folk und Lyrik gefeiert. Im aktuellen Programm präsentiert er den sowjetischen Gitarrenbarden Bulat Okudzhava in neuen eigenen Nachdichtungen und mehrsprachiger Performance auf Englisch (mit einem Hauch von Russisch und Jiddisch).

Was kürzlich lief

Gespräch
Do, 10. Okt 2019
Erfolge, Chancen und Herausforderungen

71 Jahre nach seiner Gründung glänzt Israel als weltweit führender Hightech-Standort. Silicon Wadi, das Silicon Valley Israels, ist das Zentrum der globalen Hightech-Industrie; der israelische Gründergeist ist weltweit einzigartig. Es treffen dort 6500 Start-ups auf 8,5 Millionen Einwohner. Die Chancen und Herausforderungen dieser Erfolgsgeschichte diskutieren wirtschaftliche und politische Vertreter aus Israel und Deutschland. Die Teilnehmer sind:

Konzert
Di, 24. Sep 2019
Mit Pjotr Meshvinski, Natalia Alenitsyna und Emanuel Meshvinski

Schon im März 1933, kurz nach der nationsozialistischen Machtübernahme, wurden jüdische Musiker*innen aus dem Musikleben Hamburgs entfernt. Nur im Rahmen der im Mai 1933 gegründeten „Gemeinschaft Jüdischer Künstler“, aus der später der „Jüdische Kulturbund Hamburg“ hervorging, konnten viele der hoch angesehen und anerkannten jüdischen Musiker noch öffentlich auftreten. In dieser schwierigen Zeit gründete sich im Oktober 1934 das Jüdische Kammerorchester Hamburg, um den in Hamburg lebenden jüdischen Musikern weiter die Möglichkeit zu bieten, Konzerte zu geben. Um an dieses Kapitel der Hamburger Musikgeschichte zu erinnern und einen „Musikalischen Stolperstein“ zu setzen, gründeten der Cellist Pjotr Meshvinski und die Geigerin Natalia Alenitsyna, die im Jahr 1991 als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Hamburg gekommen waren, im Jahr 2018 gemeinsam mit anderen Musikern das Jewish Chamber Orchestra Hamburg.

Das Programm für das Konzert im Jüdischen Salon orientiert sich an der Vielseitigkeit des Jüdischen Kammerorchesters und umfasst neben dem jüdischen Komponisten Hans Kràsa auch Werke von Händel, Bach und Ernst von Dohnànyi.

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