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Aktuelles

Im April & Mai: Biographisches, Essayistisches und Religionsphilosophisches

Im April spricht Eva Umlauf über die Suche und Wiederentdeckung ihrer verdrängten Kindheitserinnerungen. Aus den Tagebüchern der Ausnahmekünstlerin Eva Hesse liest Ruth Rosenfeld. Im Mai stellt Moshe Zimmermann seine Einsichten zu den Verbindungen zwischen Israel und der deutsch-jüdischen Geschichte vor. Das Wesen und die Bedeutung des Toleranzbegriffs aus Sicht der jüdischen Quellen kommentiert Guiseppe Veltri.

 

Programm: Was demnächst läuft

Di, 16. Mai 2017
Buchvorstellung mit Moshe Zimmermann

Moshe Zimmermann ist einer der profiliertesten israelischen Historiker und ein Mittler zwischen Deutschland und Israel. Mit seinen Büchern zur Geschichte der deutschen Juden ebenso wie mit seinen Analysen zur Entstehungsgeschichte Israels und besonders mit seinen Stellungnahmen zur israelischen Politik der Gegenwart wurde er über den universitären Rahmen hinaus von einer breiten Öffentlichkeit in Israel und Deutschland wahrgenommen. Sein neues Buch versammelt Essays, die sich mit der Verbindung von deutscher und israelischer Geschichte auseinandersetzen. Ein ebenfalls enthaltenes Interview zeigt überdies, wie eng Zimmermanns persönliche Geschichte mit der deutsch-jüdischen Geschichte verwoben ist.

 

Mo, 22. Mai 2017
Vortrag und Gespräch mit Guiseppe Veltri

Toleranz ist ein Begriff, den man vor allem in den letzten Monaten ungern verwendet. Die gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen lassen uns aber keine andere Möglichkeit, als darüber konstruktiv zu denken und eine Antwort geben, die den geopolitischen Entwicklungen und ihren Konsequenzen Rechnung trägt. Guiseppe Veltris Vortrag wird sich mit dem Thema aus Sicht der jüdischen Quellen beschäftigen und die Frage aufwerfen, was Toleranz mit Skepsis zu tun hat und wieso wir heute in unserer Gesellschaft mehr Skepsis als politische Dogmen brauchen.

Was kürzlich lief

Do, 27. Apr 2017
Ruth Rosenfeld liest aus den Tagebüchern der Künstlerin

Die in Hamburg geborene Künstlerin Eva Hesse (1936-1970) gilt als Ikone der amerikanischen Kunst der 60er Jahre. Mit ihren Skulpturen aus vorgefundenen Industriematerialien, später Latex und Fiberglas, hinterließ sie ein wegweisendes Werk. Ihre Arbeiten befinden sich heute in den großen Museen der Welt. Die Lesung findet anlässlich der lange erwarteten Publikation ihrer Tagebücher von 1955-1970 statt (Hauser & Wirth Publishers/Yale University). Sie sind eine aufschlussreiche Quelle, um ihrer Künstlerpersönlichkeit und dem Geheimnis ihrer Kunst näher zu kommen.

Mi, 5. Apr 2017
Lesung und Gespräch mit Eva Umlauf und Stefanie Oswalt

Eva Umlauf war als zweijähriges Kind mit ihrer Mutter in Auschwitz interniert – beide überlebten. Sie wird sich später nicht an diese Zeit erinnern können, doch schlummert das Trauma ihrer Vergangenheit unter der Oberfläche. Sehr berührend erzählt sie, gemeinsam mit der Journalistin Stefanie Oswalt, ihre Lebensgeschichte.

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