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Aktuelles

Geänderte Anfangszeiten ab 2020

Veranstaltungsbeginn ist um 19:30 Uhr

Programm: Was demnächst läuft

BuchvorstellungGespräch
Mi, 11. Mär 2020
mit Uwe von Seltmann
Uwe von Seltmann - Es brennt - Mordechai Gebirtig

Wenn die Geschichte anders verlaufen und nicht Millionen Juden mitsamt ihrer Kultur vernichtet worden wären, so der italienische Künstler Rudi Assuntino, wäre der jiddische Dichter Mordechai Gebirtig heute so populär wie die Gershwin-Brüder. Gebirtig, auch der »Vater des jiddischen Liedes« genannt, wurde 1942 im Krakauer Ghetto von Nationalsozialisten ermordet. Doch rund 170 seiner Gedichte und Lieder haben die Schoah überlebt.

Gespräch
Do, 19. Mär 2020
Ein Abend über die Philosophin Ágnes Heller mit Thomas Meyer und Astrid Deuber-Mankowsky

Die 1929 in Budapest geborene und 2019 bei einem Badeunfall im Plattensee verstorbene jüdische Philosophin Ágnes Heller war zweifellos eine der großen Denkerinnen unserer Zeit. Die Überlebende des Holocaust studierte bei Georg Lukács und emigrierte 1977 nach Melbourne. 1986 übernahm sie den Lehrstuhl von Hannah Arendt an der NewYorker New School for Social Research. Bis kurz vor ihrem Tod pendelte sie zwischen New York und Budapest.

BuchvorstellungGespräch
Mi, 25. Mär 2020
mit dem Autor Benjamin Balint

Bücher über Jerusalem gibt es viele. Dieses Buch erzählt von den Büchern in Jerusalem. Begleitet von Frédéric Brenners eindrucksvollen Fotografien erkunden Merav Mack und Benjamin Balint in Jerusalem: City of the Book die großen und kleinen, sichtbaren und verborgenen, zugänglichen und unzugänglichen Bibliotheken der Heiligen Stadt. Sie erzählen die Geschichte des Ortes, an dem einige der beständigsten Ideen der Welt in Worte gefasst wurden. Nie zuvor wurden Jerusalems weltberühmte Autoren quer durch die Religionen in einer einzigen Erzählung miteinander verwoben.

Was kürzlich lief

GesprächKonzertVortrag
Di, 18. Feb 2020
Ein literarisch-musikalisch-theatralischer Abend mit Hédi Bouden und den Schüler*innen des Helmut-Schmidt-Gymnasiums

Auf den ersten Blick sind es verschiedene Welten: Jüdisch-israelische Schüler*innen aus Sderot in der Nähe des Gaza-Streifens auf der einen und überwiegend – durch Herkunft oder Umfeld – muslimisch „geprägte“ Schüler*innen aus Hamburg-Wilhelmsburg auf der anderen Seite. Können sie sich ausgerechnet im Gedenken an die Shoah begegnen? Das deutsch-israelische Projekt Why should I care about your history / Was geht mich eure Geschichte an? hat sich genau diese unwahrscheinliche Begegnung zur Aufgabe gemacht.

GesprächVortrag
Do, 13. Feb 2020
mit Stefan Litt

Als im Sommer 2019 endlich einige Banksafes in Zürich geöffnet werden konnten, in denen jahrzehntelang umkämpfte Briefe, Manuskripte und Zeichnungen von Franz Kafka gelagert waren, ging ein langes und skurriles Kapitel im Streit über den rechtmäßigen Besitz des Nachlasses von Max Brod zuende. Stefan Litt, Archivar der Nationalbibliothek in Jerusalem, erlebte diesen bewegenden Moment mit. Geschürt durch Pressemitteilungen war die öffentliche Erwartung groß, in den Züricher Safes unbekannte Werke Kafkas vorzufinden, während die Fachwelt nicht davon ausging.

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