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Aktuelles

Im Februar: Gespräche über jüdische Identität und brilliante Lyrik

Im Februar diskutiert Ruth Zeifert mit uns über das Selbstverständnis und die Zugehörigkeit von Vaterjuden”. Der hervorragende Dichter Rainer René Mueller liest aus seinem Werk. Micha Brumlik, Max Czollek und Anna Schapiro sprechen mit Sebastian Schirrmeister über Desintegration” als eine mögliche zeitgemäße Formel für selbstbewusste jüdische Haltungen in Deutschland.

Am 15. Januar haben wir gemeinsam mit dem Café Leonar unser 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Mit vielen Gästen und Freunden wurde auf die Anfänge unseres Salons zurückgeblickt und resümiert, gratuliert und musiziert. Der Zuspruch hat uns sehr gefreut und in unserem Engagement bestätigt! Schauen Sie gerne auch einmal auf die Berichte, die u. a. in Jüdische Allgemeine, Welt am Sonntag, im Hamburger Abendblatt, neues deutschland oder SZENE erschienen sind. Im NDR-Hörfunk in der Sendung Schabat Schalom vom 12. Januar ist ebenfalls von uns zu hören – und wir werden als "Geheimtipp" empfohlen.

 

Programm: Was demnächst läuft

Do, 8. Mär 2018
Rezitation und Gespräch mit Mati Shemoeloff und Jan Kühne

Mati Shemoeloff, geboren 1972 in Haifa, hat sechs Gedichtbände sowie zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. Er gehört einer neuen Dichtergeneration in Israel an, welche die eigene Erfahrung gesellschaftlicher Marginalisierung in ihrer Poetik gezielt als Mittel der Kritik einsetzt. Shemoeloff hat viele Auszeichnungen für sein Werk erhalten, darunter 2013 den renommierten Acum Förderpreis für Literatur in Israel und 2015 den israelischen Preis für das beste Buch des Jahres.

Di, 20. Mär 2018
Lesung und Gespräch mit Thomas Sparr

Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde der Vorort Rechavia vor allem ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem, Martin Buber, und ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. Idyllisch gelegen, doch mit schwierigem Alltag, lag Rechavia im Fadenkreuz der lange geteilten Stadt; Gegenwart und Vergangenheit der Shoah lasteten auf seinen Bewohnern. Zugleich aber war dies der Ort deutsch-israelischer Annäherung.

Was kürzlich lief

Mi, 21. Feb 2018
Gespräch mit Micha Brumlik, Max Czollek und Anna Schapiro

Mit der Zeitschrift Jalta wurde 2017 ein Forum eröffnet, in dem jüdische und nicht-jüdische Stimmen zu Wort kommen. Die Autor*innen stellen mehrheitsgesellschaftliche Deutungsmuster und Erwartungen an die jüdische Community in Frage, reflektieren die Diversität der Post-Migrationsgesellschaft und zeigen Möglichkeiten der Allianzbildung auf. Die zweite Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt Desintegration versammelt wissenschaftliche, essayistische, künstlerische und literarische Beiträge.

Di, 6. Feb 2018
Lesung und Gespräch mit Rainer René Mueller

Der Dichter Rainer René Mueller ist ein Geheimtipp geblieben.Wer ihn entdeckt, erlebt eine kleine Sensation. Joachim Sartorius bedauert sehr, ihn nicht in sein Handbuch der politischen Lyrik aufgenommen zu haben. Er schreibt: „Wir müssen seine Gedichte lesen.“ Die brillanten Gedichte gehen tief unter die Haut. Alltagswörter berühren sich auf zarte und ungeheure Weise, erklingen wie nie zuvor und erhellen das Vergangene in der Gegenwart.

 

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