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Der Salon empfiehlt

Bucerius Law School, Helmut Schmidt Auditorium, Jungiusstraße 6 20355 Hamburg
Mittwoch, 3. April 2019 - 19:00

Bridging the Gap Dialogreihe

Wandlungen: Über die amerikanisch-deutsch-israelischen Verhältnisse

Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust sind die besonderen Beziehungen zu den USA und zu Israel absolute Säulen, nicht nur der Außen- und Sicherheitspolitik, sondern auch der grundlegenden Wertegemeinschaft Deutschlands gewesen. Diese Grundlagen kommen ins Wanken. Das Verhältnis zwischen den USA und Israel verändert sich. Wir leben im Zeitalter komplexer Konstellationen, die instabil sind abgesehen von den politischen Führungspersönlichkeiten. Zu beiden Ländern gibt es in Deutschland – insbesondere bei den Eliten – eine lange vorhandene und jetzt zunehmende Skepsis.

Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule, Karolinenstr. 35, 20357 Hamburg
Samstag, 6. April 2019 - 18:00

"Mangers Gedichte nah gelesen"

Vortrag von Prof. Dr. Efrat Gal-Ed

Referentin ist die Jiddistin Prof. Dr. Efrat Gal-Ed, Institut für Jüdische Studien, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie ist besonders durch ihr Buch Niemandssprache bekannt geworden. Itzik Manger (1901 – 1969) war einer der größten Dichter jiddischer Sprache und ein europäischer Dichter, dessen Leben und Werk den Reichtum einer besonderen Kultur im Spannungsfeld europäischer Geschichte verkörpert.

Am Samstag, den 6. April 2019, 16:00 – 17:30 Uhr gibt es hierzu ein Seminar

Donnerstag, 25. April 2019 - 16:00

Kinostart des Dokumentarfilms "Auch Leben ist eine Kunst - Der Fall Max Emden"

Ein Film von Eva Geberding und André Schäfer

Hiermit möchten wir Sie auf den Kinostart des Dokumentarfilms "Auch Leben ist eine Kunst - Der Fall Max Emden" der Regisseure Eva Geberding und André Schäfer hinweisen. Der Film wird ab dem 25. April 2019 in ausgewählten deutschen Kinos zu sehen sein.

K3 – Zentrum für Choreographie, Kampnagel, Jarrestr. 20, 22303 Hamburg
Freitag, 3. Mai 2019 - 19:30

ATARA – FOR YOU, WHO HAS NOT YET FOUND THE ONE

Reut Shemesh

Mit Atara betrachtet Reut Shemesh die unterschiedlichen Perspektiven von orthodoxen und säkularen jüdischen Frauen hinsichtlich Geschlechterrollen, Sexualität und dem Wunsch nach Intimität. Ausgehend von Fotografien, einer Serie von Interviews und eigenen Erfahrungen der Beteiligten werden Realität, Reenactment und Fake miteinander verwoben und die Verknüpfungen von Schuld, Scham und weiblichem Körper untersucht. Es entsteht ein oszillierender Dialog unterschiedlicher Weltanschauungen, der gleichermaßen Klischees, Vorurteile und die eigene Lebensweise irritiert.

Sonntag, 5. Mai 2019 - 14:00

"Auf den Hamburger Spuren der Dichterin Gertrud Kolmar"

Ein Stadtgang mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Friederike Heimann

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, ermordet 1943 in Auschwitz – lebte im Jahr 1927 einige Monate in Hamburg. Eine Zeit, die Spuren auch in ihrem dichterischen Werk hinterließ. Auf unserem Rundgang wollen wir an der Alster entlang bis zur Kunsthalle, in Lesungen und Gesprächen, den inneren und äußeren Hamburger Spuren dieser außergewöhnlichen deutsch-jüdischen Dichterin folgen.