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7 Wege. Jüdische Biografien in Hamburg

Einladung zur Veröffentlichung des Lernmaterials

Mittwoch, 19. August 2020 - 19:00
Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg

Im Rahmen des Kooperationsprojekts »Neue Wege. Prävention von Antisemitismus« des Anne Frank Zentrums und der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung ist ein neues biografisches Lernmaterial entstanden, das sich mit jüdischem Leben beschäftigt und zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart anregt. 

Zur Veröffentlichung des Lernmaterials wird herzlich eingeladen! 

 

Begrüßung Prof. Dr. Anja Dauschek, Direktorin Altonaer Museum
 

Grußwort Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg
 

Projektvorstellung Dr. Yaşar Aydin, Projektleiter »Neue Wege – Prävention von Antisemitismus«, Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung
 

Vorstellung der Materialien David Gilles, Mitarbeiter Anne Frank Zentrum
 

Gespräch mit Büşra Can, Judith Landshut, Mascha Schmerling und Lior Oren zum Thema »Jüdisches Leben und Antisemitismus in Hamburg«
 

Moderation Patrick Siegele, Direktor Anne Frank Zentrum

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Austausch und Kennenlernen bei Snacks und Getränken. 

Die Veranstaltung ist öffentlich und eine Kooperation des Anne Frank Zentrums und der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung mit dem Altonaer Museum. Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich unter veranstaltung@annefrank.de.

Über das neue Lernmaterial »7 Wege. Jüdische Biografien in Hamburg«

Im Rahmen des Kooperationsprojekts »Neue Wege. Prävention von Antisemitismus« des Anne Frank Zentrums und der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung recherchierten junge Erwachsene in Archiven, Büchern und im Internet zur Geschichte von Hamburger Jüdinnen und Juden. Die daraus entstandenen Lernmaterialien »7 Wege. Jüdische Biografien in Hamburg« beinhalten die Lebenswege von sieben jüdischen Menschen. Ihre Biografien erzählen von Selbstbehauptung, von Engagement, von Auseinandersetzung mit sich, der eigenen Religion und Identität. Sie erzählen von vielen verschiedenen Bezügen zum Judentum und zeigen die Vielfalt jüdischen Alltags in Deutschland. Die Verfolgung und Ermordung im Holocaust sowie aktueller Antisemitismus bilden wichtige Bezugspunkte. Dabei stehen die individuellen Umgangsweisen und Strategien, aber auch Verletzungen und Verluste im Vordergrund. Das Material ist konzipiert für den Einsatz in Schulen und Bildungseinrichtungen und richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Es eignet sich zur präventiven Arbeit gegen Antisemitismus, zum Kennenlernen deutscher und jüdischer Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, der jüdischen Religion und Kultur sowie des jüdischen Alltags.

Das Projekt »Neue Wege. Prävention von Antisemitismus« wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.