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Buchpremiere zum 100. Geburtstag von Steffi Wittenberg

So, 15.02.2026 um 15 Uhr
Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

An Steffi Wittenbergs 100. Geburtstag lädt die Familie Wittenberg gemeinsam mit dem VVN-BdA Hamburg und dem Auschwitz-Komitee zu einer Erinnerungsveranstaltung und der Vorstellung ihrer Biographie ein.

Musikalische Untermalung: Grupo Resistencia Hamburg

Erika Hirsch

„Man guckt ja schon durch eine Minderheitsbrille“

Steffi Wittenbergs jüdischer und politischer Lebensweg 1926–2015

242 Seiten, Klappenbroschur, 56 Abbildungen
EUR 24,90, ISBN: 978-3-95565-713-0

Steffi Wittenberg, geb. Hammerschlag, (1926–2015) war über viele Jahrzehnte eine wichtige Stimme der jüdischen Überlebenden in Hamburg. Sie wurde auf drei Kontinenten unmittelbare Zeitzeugin grundverschiedener Epochen und Systeme. Als jüdisches Mädchen durchlebte sie die Nazizeit in Hamburg, bevor sie und ihre Mutter im Dezember 1939 gerade noch Aufnahme in Uruguay fanden. Hier lernte Steffi ihren späteren Ehemann Kurt kennen, einen aus Ostpreußen emigrierten, in der antifaschistischen Exilbewegung engagierten Juden. 1948 folgte Steffi ihm nach Texas. Dort traten sie gemeinsam in der Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung ein, was zu einem Verfahren gegen sie führte. 1951 mussten sie die USA verlassen, und Steffi kehrte mit Kurt nach Hamburg zurück. Hier blieb sie politisch aktiv. An die Schrecken der Naziherrschaft zu erinnern und daraus Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen, das war bis ins hohe Alter ihr zentrales Anliegen. Die Historikerin Erika Hirsch schildert Steffi und über weite Teile auch Kurt Wittenbergs Lebensweg und bettet ihr persönliches Erleben in das Zeitgeschehen ein. Die zahlreichen im Buch verwerteten persönlichen Dokumente aus Steffis gesamtem Leben machen viele ihrer Gedanken, Hoffnungen, Ängste und auch Zweifel anschaulich.

Herausgegeben von Andreas und Peter Wittenberg 

Mit Geleitworten von Anna von Villiez und Cornelia Kerth

 

 

 

 

Hinweise

Der Jüdische Salon am Grindel empfiehlt Vorträge, Filme, Bücher, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen von Institutionen in Hamburg und befreundeten Künstlerinnen und Künstlern. Wir machen Sie darauf aufmerksam, was, wieviel und wie reichhaltig jüdische Kultur in unserer Stadt sein kann!

Schauen Sie auch einmal in die gemeinsam erstellte Broschüre ‹Netzwerk Jüdische Geschichte und Kultur in Hamburg›:

PDF Icon Netzwerk Jüdische Geschichte und Kultur in Hamburg
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