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ETTY - Serie von Hagai Levi Deutschlandpremiere

mit abschließenden Panel über Mental Health in Zeiten steigender rechter Gewalt
Sa, 9. Mai 2026 ab 18 Uhr
Alabama Kino, Hamburg

Screening ETTY (EP. 1-3), 146 min, F/D/NL 2025,  OmeU

Regie: Hagai Levi | Darsteller: Etty Hillesum: Julia Windischbauer // Julius Spier: Sebastian Koch

Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Während in Amsterdam der Faschismus aufkeimt, sucht die jüdische Studentin Etty Halt beim älteren, unkonventionellen Psychochirologen Julius Spier. Die sechsteilige Dramaserie ist von den Schriften der niederländischen, jüdischen Intellektuellen Etty Hillesum inspiriert, die 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Regisseur Hagai Levi versetzt ihre Geschichte in die Gegenwart.

Ab 21 Uhr Panel zu Fürsorge unter Druck ––  Mental Health in Zeiten rechter Gewalt. 

Im Rahmen der Deutschlandpremiere der Serie ETTY diskutieren Julia Windischbauer, Christina Feist und Nina Fraeser – moderiert von Kristina Omelchenko –  über die Bedeutung von Selbstbestimmung und Fürsorge in Zeiten zunehmender rechter Gewalt. Ausgehend von der Serie, die historische Erfahrung mit gegenwärtigen Bildern verwebt, geht es um die Frage, wie Menschen angesichts von Angst, Entrechtung und gesellschaftlichem Druck handlungsfähig bleiben und welche Rolle Haltung, Solidarität und Selbst- und Communityfürsorge dabei spielen.

Panelist_innen:  

Julia Windischbauer – Schauspielerin und Filmemacherin, spielt Etty Hillesum. Ensemblemitglied am Burgtheater Wien, ausgezeichnet u. a. mit dem Max-Ophüls-Preis und dem Diagonale-Schauspielpreis.

Christina Feist – Historikerin, Philosophin und Journalistin. Überlebende des rechtsterroristischen Anschlags in Halle (Saale) am 9. Oktober 2019. Sie engagiert sich für Betroffenenrechte, Opferschutz und eine betroffenenzentrierte Erinnerungskultur.

Nina Fraeser – Feministische Geografin. Sie forscht zu kollektiven Antworten auf zwischenmenschliche Gewalt und zu Formen von Gerechtigkeit jenseits strafrechtlicher Systeme

Moderation:

Kristina Omelchenko - ist Literaturwissenschaftlerin und freie Bildungsarbeiterin. Ihr Dissertationsprojekt, in dem sie sich mit transnationalen Familiengeschichten und Erinnerungen an politische Gewalt beschäftigt. Sie arbeitet gerne an der Schnittstelle von Literatur, Kunst und Politik

Eintritt frei (begrenzte Plätze, verbindliche Anmeldung erforderlich) 
Anmeldung per Mail unter: premiere@komplizenfilm.de
 

 

Hinweise

Der Jüdische Salon am Grindel empfiehlt Vorträge, Filme, Bücher, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen von Institutionen in Hamburg und befreundeten Künstlerinnen und Künstlern. Wir machen Sie darauf aufmerksam, was, wieviel und wie reichhaltig jüdische Kultur in unserer Stadt sein kann!

Schauen Sie auch einmal in die gemeinsam erstellte Broschüre ‹Netzwerk Jüdische Geschichte und Kultur in Hamburg›:

PDF Icon Netzwerk Jüdische Geschichte und Kultur in Hamburg
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