Rothenbaumchausee 20 | 20146 Hamburg
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E-Mail: info@salonamgrindel.de

Der Salon

Der Salon ist die kunstvollste Form rauschenden Müßigganges. (R. Varnhagen)

Der Jüdische Salon am Grindel e.V. hat sich zum Ziel gesetzt jüdische Kultur und Traditionen im weitesten Sinne zu fördern, darzustellen und einer interessierten Öffentlichkeit zu vermitteln. Im Austausch mit Kulturschaffenden wollen wir in einer Atmosphäre von Toleranz und Verständigung, Diskussion und Reflexion ermöglichen.

Eröffnet 2008 und heute fest im Grindelviertel in Hamburg verankert, widmet sich der Jüdische Salon am Grindel ausdrücklich der Gegenwart, im vollen Bewusstsein um die Vergangenheit. Er trägt wesentlich dazu bei, dem ehemals jüdisch geprägten Viertel ein kleines Stück von dem zurückzugeben, was einst seine Identität ausmachte.

Unsere Themen sind so breit, wie jüdische Kultur vielfältig ist. Die Schwerpunkte liegen auf ausgewählter Literatur, jüdischer Musik, Psychoanalyse und jüdischer Religion. Wir interessieren uns für alle Gebiete und Formen jüdischer Kunst und Kultur, ob aktuell oder aus der Mode gekommen. Lesungen, Vorträge, Buchvorstellungen, Workshops, Gespräche und Konzerte: Ein Salon stellt Beziehungen her, verknüpft Unverbundenes, hält Einzelnes fest – und freut sich an guter Unterhaltung!

Im Salon engagiert sind:

Werner Grassmann, Filmproduzent, Autor und Kinobesitzer des Abatons. Sein Thema im Salon sind die Filme.

Barbara Guggenheim, sie konzipiert und organisiert Autoren- und Filmveranstaltungen. Das tut sie auch im Salon.

Friederike Heimann, promovierte Literaturwissenschaftlerin, arbeitet schwerpunktmäßig zu deutsch-jüdischer Literatur und hat eine Monographie über Gertrud Kolmar im DeGruyter Verlag (2012) veröffentlicht. Sie verantwortet literarische und literaturwissenschaftliche Veranstaltungen.

Michael Heimann, selbständiger Rechtsanwalt und Steuerberater in Hamburg. Im Salon verantwortet er Veranstaltungen zu den Themen jüdische Religion und Philosophie.

Andreas Heller, Architekt in Hamburg. Er hat mit seinem Büro „Andreas Heller Architects & Designers“ das Café Leonar und den Jüdischen Salon sowohl in seiner ursprünglichen wie auch in der neuen Form gebaut und gestaltet.

Stella Jürgensen, Sängerin im Duo "stella's morgenstern", Sprecherin und Moderatorin. Sie hat sich intensiv mit traditioneller jiddischer Musik der osteuropäischen Juden auseinandergesetzt und möchte diesem Genre im Salon ein Forum bieten. Sie moderiert auch Veranstaltungen zu anderen Themen.

Marion Kollbach, sie arbeitet als Filmemacherin und journalistisch. Im Salon verantwortet sie literarische Lesungen.

Klaus Loebell, Psychiater, Psychoanalytiker und Lehranalytiker. Er beschäftigt sich mit Fragen zur Kulturtheorie und Religion aus psychoanalytischer Perspektive und verantwortet im Salon Veranstaltungen zur Psychoanalyse.

Sebastian Schirrmeister, Literaturwissenschaftler, Lektor und Übersetzer. Er arbeitet an der Universität Hamburg und hat über deutsch-hebräische Literaturbeziehungen promoviert. Im Salon präsentiert er hauptsächlich, aber nicht ausschließlich Themen, die sich zwischen Literatur und Wissenschaft sowie zwischen Deutschland und Israel bewegen.

Sonia Simmenauer, eine international angesehene Musikagentin für Streichquartette und Solisten, die überdies einer umfangreichen Lehrtätigkeit nachgeht. Sie war 2007 die Gründerin des Jüdischen Salons am Grindel und ist bis heute seine Vorsitzende.

Jasmin Sohnemann, Literaturwissenschaftlerin, freiberufliche Texterin und PR-Beraterin, deren jüngst abgeschlossene Dissertation 2018 veröffentlicht wird. Im Salon steht sie neben der Gestaltung des werblichen Auftritts für literarische, biographische und historische Veranstaltungen.

Brigitte Landes und Karl-Josef Pazzini, in den Anfangszeiten des Salons jeweils zuständig für Literatur resp. Psychoanalyse. Sie sind wegen Ortswechsels Mitglieder a.D..

Auch Antje Landshoff-Ellermann war von Anfang an dabei. Der Salon dankt  ihr für ihre großzügige Unterstützung und Hilfe in jeder Lage.

 

Die Mitglieder werden unterstützt durch:

Sarah Steidl arbeitet an einer literaturwissenschaftlichen Dissertation unter dem vorläufigen Titel "Können Geflüchtete sprechen? Konfigurationen subalterner Artikulation in deutschsprachigen Gegenwartsromanen (2014-2016)". Sie ist Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle, betreut unsere Veranstaltungen vor Ort und sorgt damit also für die Ausstattung und die Stimmung in unserem Salon.

Mareike Petersen unterstützt ebenfalls die Veranstaltungen vor Ort und sorgt als Steuerfachangestellte für Ordnung in der Buchhaltung.