

In seinem zweiten, sehr persönlichen Buch wirft Ofer Waldman einen Blick auf gescheiterte Utopien, auf eine Kindheit in einem vom Krieg gezeichneten Land, einem Land, vom Wahn ergriffen, bis zur Unkenntlichkeit verändert. Verkämpftes Land ist ein essayistisches Mosaik aus Beobachtungen, Erinnerungen und Erzählungen, gegenwärtig, vergangen, zum Teil surreal, das aus intimen, privaten Momenten immer wieder neu ansetzt, um vor der Willkür des Krieges die Suche nach Sprache, nach Erkenntnis, nach zwischenmenschlicher Wahrnehmung nicht aufzugeben.
„Waldman richtet seine Scheinwerfer auf kleine, alltägliche Begegnungen und die Suche nach Antworten auf die vielen Fragen.“
(SPIEGEL online, 18.1.2026)
Ofer Waldman wurde 1979 in Jerusalem geboren. Er war Hornist in deutschen und israelischen Orchestern, hat in Geschichte und Germanistik promoviert und ist Autor von Hörspielen und zahlreichen Radiobeiträgen. Bisher erschienen von ihm der Erzählband Singularkollektiv (2023) und gemeinsam mit Sasha Marianna Salzmann Gleichzeit. Briefe zwischen Israel & Europa (2024). Er leitet das Büro der Heinrich Böll Stiftung in Tel Aviv.
Gastgeber ist Sebastian Schirrmeister
In Kooperation mit
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