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Berditschew, einst Russlands jüdischste Stadt (ausverkauft)

Eine literarische Spurensuche mit Brigitte van Kann und Wolf-Dietrich Sprenger

Donnerstag, 19. Januar 2017 - 20:00
Jüdischer Salon im Café Leonar, Grindelhof 59, 20146 Hamburg

Als bedeutender Handelsplatz und jüdischste Stadt Russlands wurde Berditschew im 19. Jahrhundert zum Inkubator der jiddischen Literatur.
Martin Buber verewigte die Stadt in den „Erzählungen der Chassidim“, Der Nister machte sie zum Schauplatz seiner
jiddischen Buddenbrooks und Wassili Grossman bezeugte in „Leben und Schicksal“ die Ermordung der Berditschewer Juden im Holocaust. Heute ist Berditschew eine ukrainische Provinzstadt auf der Suche nach ihrem vielstimmigen Erbe.

Vortrag mit Bildprojektion von Brigitte van Kann, begleitet von einer Lesung literarischer Texte durch Wolf-Dietrich Sprenger.

Brigitte van Kann, Russistin, Übersetzerin, Autorin, beschäftigt sich seit langem mit der Geschichte der Juden in Russland.Aus ihren Reisen in die ukrainische Stadt Berditschew entstand ein Rundfunk-Feature sowie ein Beitrag für die NZZ.

Wolf-Dietrich Sprenger, Schauspieler, Autor und Regisseur, ist seit der Saison 2009/10 als Gastdarsteller auf der Bühne des Thalia Theaters zu sehen.

Gastgeber ist Andreas Heller.

Die an diesem Abend vorgestellte Liste von Literatur aus und über Berditschew senden wir Ihnen gerne auf Anfrage: info@salonamgrindel.de.

Kooperationsveranstaltung mit der Jüdischen Gemeinde Hamburg.

 

Eintrittspreise: 
Normalpreis: 10 Euro (7,50 Euro für Freundeskreis-Mitglieder / 5 Euro ermäßigt)