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»Jüdisches Nationalerbe oder deutsches Kulturgut?« Die israelische Position im Streit um Franz Kafka und Max Brod

Kafka-Reihe

Gespräch mit Mark H. Gelber

Sonntag, 16. Februar 2014 - 19:30
Café Leonar, Grindelhof 87, 20146 Hamburg (Einlass ab 19.00 Uhr)

Der umfassende Nachlass Max Brods, den der Schriftsteller seiner Sekretärin Ester Hoffe vermachte, ist ein wertvoller Schatz für die Wissenschaft – auch, weil er zahlreiche Manuskripte Franz Kafkas enthält. Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach hat längst Kaufinteresse bekundet, aber Israel kämpft um Überführung in die Nationalbibliothek in Jerusalem.

Der seit Jahren geführte Gerichtsstreit wurde 2012 zugunsten Israels entschieden - die Gegenseite hat jedoch Revision eingelegt. Mark H. Gelber, Professor für deutsch-jüdische Literaturgeschichte sowie Leiter des Zentrums für österreichische und deutsche Studien an der Ben-Gurion Universität in Beer Sheva, wurde als anerkannter Kafka-Experte von der israelischen Nationalbibliothek als „expert consultant“ im Streit um den Nachlass berufen. Er hat weltweit über den „Fall“ berichtet, u.a. an der New School for Social Research in New York, der Stanford University sowie an den Universitäten in Antwerpen und Aachen. Mark H. Gelber wird die Geschichte des Nachlasses erläutern, über das Verhältnis Franz Kafkas zum Zionismus und zu Max Brod sprechen sowie die israelische Position im Streit um das Erbe darstellen.

Gastgeberin ist Jasmin Sohnemann.

Wir danken der Kulturbehörde Hamburg für die freundliche Unterstützung!

Eintrittspreise: 
Normalpreis: 10 Euro (7,50 Euro für Freundeskreis-Mitglieder / 5 Euro ermäßigt)