Rothenbaumchausee 20 | 20146 Hamburg
Telefon: +49 - (0)176 21 99 82 72
E-Mail: info@salonamgrindel.de

Felix Weil oder Die Verwirklichung einer guten Idee. Über Mäzene und Sponsoren.

Lesung und Gespräch mit Jeanette Erazo Heufelder und Deborah Steinborn

Donnerstag, 25. Januar 2018 - 20:00
Jüdischer Salon im Café Leonar, Grindelhof 59, 20146 Hamburg

Manchmal braucht es zur Verwirklichung
 von guten Ideen einfach Geld. Der 
Ruf des von Horkheimer und Pollock 
gegründeten und von Adorno geprägten
 Frankfurter „Instituts für Sozialforschung“
 strahlt in alle Welt. Weniger bekannt ist,
 woher das Geld für diese Einrichtung
 kam. Financier war Felix Weil, (1898-
1975), der sehr vermögende Erbe
 deutscher Auswanderer, die in Argentinien reich geworden waren, aber nie ihre 
deutschen Wurzeln vergessen haben.
 Am Beispiel von Felix Weil und seinem passionierten und großzügigen Engagement in Frankfurt werden die Unterschiede zwischen philanthropischem oder ideellem Mäzenatentum und dem marketingbasierten Sponsoring der Gegenwart aufgezeigt.

Jeanette Erazo Heufelder wurde 1964 alsTochter einer Deutschen und eines Ecuadorianers in Bayern geboren. In Dokumentarfilmen, Biografien und literarischen Reportagen beschäftigt sich die Ethnologin vor allem mit Lateinamerika. Zuletzt erschien die Biografie der deutsch-jüdischen Emigrantin Ellen Marx, Von Berlin nach Buenos Aires (Metropol, 2014).

Deborah Steinborn, Jahrgang 1969, ist freie Autorin für The Wall Street Journal, Forbes Magazine und Die Zeit. Sie hat zwei Master-Abschlüsse von der Columbia-Universität in ihrer Heimatstadt New York, wo sie ihre Karriere als Finanzreporterin begann. Seit langem schreibt sie über Diversität und die Rolle der Frauen in der Wirtschaft. Deborah Steinborn lebt in Hamburg.

Gastgeberin ist Barbara Guggenheim.

 

Eintrittspreise: 
Normalpreis: 10 Euro (7,50 Euro für Freundeskreis-Mitglieder / 5 Euro ermäßigt)