

In Israel war es bereits 2011 ein Bestseller und hat Debatten über Utopien und Ideale ausgelöst. Nun ist Yael Neemans Erinnerungsbuch Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz im jungen Berliner Verlag Altneuland endlich in einer deutschen Ausgabe erschienen. Gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Lucia Engelbrecht spricht die Autorin über die persönlichen Erinnerungen an das Aufwachsen in der sozialistischen Kibbuzbewegung. Es ist zugleich die Geschichte einer ganzen Generation.
„Ein wunderbares, tiefgründiges Buch über das Leben im Kibbuz.“ (Haaretz)
Yael Neeman wurde 1960 im Kibbuz Yehiam geboren, den ihre aus Ungarn geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. Mit 20 Jahren zog sie nach Tel Aviv, studierte Literatur und arbeitete als Redakteurin für verschiedene Zeitschriften. Wir waren die Zukunft war 2011 ihr Debütroman.
Lucia Engelbrecht hat in Wien und Jerusalem studiert und übersetzt literarische, journalistische und philosophische Texte aus dem Hebräischen, u.a. von Maya Kessler, Josef Schächter und Yaakov Shabtai.
Das Gespräch findet auf Deutsch und Hebräisch mit Übersetzung statt.
Gastgeber ist Sebastian Schirrmeister
In Kooperation mit
