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Vortrag und Gespräch

Zuschreibung: Jüdisch - Bestands-Einsichten in zwei Hamburger Sammlungen

mit Jana Caroline Reimer vom MARKK Museum am Rothenbaum und Katrin Janz-Wenig von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg SUB
Donnerstag, 17. September 2026 - 19:00
MARKK Museum am Rothenbaum, Rothenbaumchaussee 64, Hamburg
In Kooperation mit: 
MARKK
SUB Hamburg

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Zuschreibung: Jüdisch – Fragen an die Geschichte des MARKK“ vom 28. August 2026 bis 27. Juni 2027

Der Abend eröffnet seltene Einblicke in zwei bedeutende jüdische Sammlungen Hamburgs und ihre bewegten Geschichten. 

Im MARKK, Museum am Rothenbaum sind heute zehn Objekte und dokumentarische Spuren der einst mehrere hundert Objekte umfassenden Sammlung der "Gesellschaft für jüdische Volkskunde" erhalten. Die 1896 auf Initiative des Hamburger Rabbiners Max Grunwald an der Henry-Jones-Loge gegründete Gesellschaft war bis in die späten 1930er Jahre in Hamburg mit dem Ziel des Sammelns und Ausstellens jüdischer materieller Kultur aktiv.

Die historische Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg wird heute in der Staats- und Universitätsbibliothek SUB als Depositum bewahrt. Sie umfasst mehr als 13.000 Bände in deutscher, hebräischer und jiddischer Sprache, darunter bedeutende religiöse Druckwerke und frühe Hebraica. 

Die Vortragenden zeigen, welche Bedeutung diese beiden Vorkriegssammlungen für Hamburgs kulturelles Gedächtnis haben.

Input und Gespräch: 

Jana Caroline Reimer (MARKK Museum am Rothenbaum)

Katrin Janz-Wenig (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg SUB)

Fotocredits: 

  1. MARKK 29.1:202 Schutzamulett am Wochenbett - Deutschland, 18./frühes 19. Jh.; Schenkung 1901, M. Mainz, Hamburg - Sammlung "Gesellschaft für jüdische Volkskunde" Foto: Paul Schimweg © MARKK
  2. Bestände der Jüdischen Gemeinde Hamburg in der SUB © SUB

 

Jana Caroline Reimer ist seit 2005 Sammlungskuratorin für Westasien, Zentralasien, Nordafrika und Altägypten und seit 2021 am MARKK zuständig für die Provenienzforschung zu NS-Raubgut. Dem Studium der Judaistik, Islamwissenschaften und Politologie folgte eine mehrjährige wissenschaftliche Mitarbeit sowie ein Museumsvolontariat am Jüdischen Museum Berlin. 

Katrin Janz-Wenig ist seit 2020 Referentin für europäische und außereuropäische Handschriften sowie seit 2021 kommissarische Leiterin der Hebraica- und Judaicasammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Sie studierte Germanistik, Musikwissenschaft, Italianistik sowie Bibliotheks- und Informationswissenschaft und promovierte im Bereich der germanistischen Mediävistik. Ihre langjährige auch internationale Tätigkeit umfasst insbesondere die wissenschaftliche Erschließung und Erforschung von Handschriftenbeständen.

Gastgeberin für den Jüdischen Salon ist Barbara Guggenheim

Logo MARKK

Logo Stabi

Eintrittspreise: 
Der Eintritt ist frei, um eine verbindliche Anmeldung bei info@salonamgrindel.de wird gebeten.

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