

Im Rahmen der Ausstellung „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“
Margarete Mauthner (1863 –1947) war eine der prägenden Sammlerinnen und Mäzeninnen in Berlin um 1900. Mit ausgeprägtem eigenem Urteil förderte sie etwa Max Liebermann, Lovis Corinth, besonders Vincent van Gogh. Bildende Kunst bildet auch den Schwerpunkt ihres Werkes als Übersetzerin. In bisher unveröffentlichten Memoiren beschrieb sie das Berliner Kunst- und Kulturleben, Freundschaften und Netzwerke. Als Jüdin verfolgt, floh sie 1939 ins Exil nach Südafrika.
Ein Vortrag von Prof. Dr. Anna-Carolin Augustin, eine Lesung mit der Schauspielerin Marta Dittrich und ein anschließendes Gespräch mit der Kuratorin Rebecca Herlemann zeigen eine selbstbewusste Akteurin der Kunstwelt und analytische Beobachterin ihres gesellschaftlichen Umfeldes.
Anna-Carolin Augustin ist Historikerin und Expertin für jüdische Kunstmatronage. Seit 2026 ist sie Professorin für Jüdische Kunst an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Zuvor war sie seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C..
Gastgeberin ist Jasmin Sohnemann
Karten gibt es bei www.buceriuskunstforum.de
